Amazing Red Warrior Re:RISE

In dem Artikel “Ist er noch zu retten?” habe ich mir vor einigen Tagen die Frage gestellt ob mein MG Amazing Red Warrior, welcher durch die vielen Seitenschneider Tests nicht unbedingt gut ausgehen hat, noch einmal aufbereitet werden kann.

Hierbei gab es die Hürden, dass die Plastikqualität von Anfang an sehr viele Stressmarken hervorgebracht hat, die auch noch von der roten Farbe hervorgehoben werden. Zudem musste ich während der Aufbereitung feststellen, dass die Nub-Marks/Stressmarken über die Zeit hinweg wo der ARW im Regal stand, sehr hart und spröde geworden sind, was der Sache nicht sehr dienlich war.

Nach nun za. 13 Stunden Arbeit, habe ich die Restaurierung des Kits fertiggestellt und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, wenn man sich den Ursprungszustand im Vergleich anschaut.

Es gab jedoch ein paar Stellen die nicht ganz zu retten waren bzw. noch einiges an Arbeit reingesteckt werden müsste. Vor allem bei den grauen Teilen der Waffen sowie bei den Händen sind die Nub-Marks geblieben und konnten nicht ohne weiteres verbessert werden.

Auch bei den Füßen gingen die Details bei den Kolben-Verankerungen (Runde Endstücke) verloren. Hier habe ich in einem ersten Versuch zwar probiert die Details beizubehalten und die Linien neu einzugravieren, doch ist mein “HiQParts Line Scriber CS” nicht wirklich für das weichere graue Plastik geeignet und das Ergebnis war nicht besonders gut. Ich habe die Details nun flach geschliffen und werde diese Linien einmal nach fügen wenn ich geeigneteres Werkzeug habe.

Die roten Teile hingegen sind alle sehr gut geworden. Mann sieht noch hier und da mal einen kleinen weißen Punkt. Diese Punkte bekommt man allerdings nicht immer entfernt, da sich diese besonders bei den Nub-Marks gerne durch die ganze Schicht durchziehen. Besonders die Beine und roten Fußteile sind nach der Aufbereitung deutlich ansehnlicher.

Ich für meinen Teil bin froh, dass dieser (Selbst)Versuch geklappt hat und ich mir keinen neuen MG Amazing Red Warrior besorgen muss, der dann von Anfang an ordentlich zusammengebaut wird. Diese Arbeit war jedoch auch aufwändig und hat einiges an Schleifmaterial gekostet.

 

 

Und so bin ich vorgegangen:

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