Abrasive #2: Micro-Mesh

Im ersten Beitrag zu den Schleifmitteln hatte ich bereits einige meiner Favoriten erwähnt. In der nachfolgenden Artikel-Serie werde ich in kurzer Form auf jeweils eine bestimmte Marke eingehen, die ich bisher getestet habe und werde kurz anmerken was ich an den einzelnen Produkten mag, oder eben nicht:

 

 

Micro-Mesh Sheets

Die Micro-Mesh Sheets kann man einzeln oder mit selbstgebauten Schleifsticks verwenden. Die Kombination der Körnungen MM Regular 1500, MM Regular 3200, MM Regular 4000 und MM 6000 ist dabei sehr effektiv. Die Sheets gibt es zudem in verschiedenen Größen und als Bundles, bestehend aus verschiedenen Körnungen. Die Sheets sind zudem sehr langlebig und bieten ein schönes Schleifbild.

Klare Empfehlung

 

 

Micro-Mesh Quick Shine Buffer

Die Micro-Mesh Quick Shine Buffer sind bereits fabrikfertige Schleifsticks/Buffer, die es in denselben Körnungen gibt, wie auch die Sheets. Neben den 4 bereits oben erwähnten Körnungen, habe ich anfangs auch gerne mal die 100 MX / 150 MX und 180 MX / 240 MX Buffer eingesetzt. Diese habe ich aber später durch das Bosch Schleifpapier ersetzt. Diese Buffer sind sehr langlebig und bieten ein schönes Schleifbild, und wer sich die Sticks nicht selber bauen will., hat damit eine gute Alternative.

Klare Empfehlung

 

 

Micro-Mesh Quad Grade Buffer

Wer eher eine all-in-one Lösung sucht sollte sich bei den Micro-Mesh Quad Grade Buffern umsehen. Diese bestehen aus den Körnungen 180 MX sowie Regular 2400, 4000 und 12000, alles auf einem Buffer. Diese bieten nicht viel Unterschied zu den bereits erwähnten Körnungen. Man muss aber etwas länger zwischen der 2400er Körnung und der 4000er Körnung polieren, um alle Kratzer herauszubekommen. Zudem werden die Plastikteile mit der 12000er Körnung so richtig glänzend und man sieht jeden kleinsten verbliebenen Kratzer.

Gut (mit Alternativen)

 

 

Micro-Mesh Soft Touch Pads

Die Soft Touch Pads reihen sich in der Kategorie der Schleifschwämme ein. Dabei können beide Seiten zum Schleifen/Polieren benutzt werden. Bei diesen Schwämmen ist der Innenteil aber ziemlich straf/fest, so dass sich diese nur schwer bei kleinen Unebenheiten anpassen. Zudem wirft die Schicht mit den Schleifmitteln gerne Falten, wenn die Schwämme zu stark gebogen werden, so dass die Bereiche wo die Falten entstehen nicht geschliffen werden oder aber hässliche Kratzer dadurch entstehen können.

Kann darauf verzichten

 

 

Micro-Mesh Dual Angle Detailing Files

Diese Buffer besitzen zwei Körnungen (eine pro Seite) je Stick und haben eine schmale Spitze um auch an kleine Bereiche heranzukommen. Leider ist hier die Mittelschicht nicht straf genug wodurch sich die Spitze bereits bei geringem Druck verbiegt und man so nur schwer die Bereiche damit schleifen kann.

Ist ok, geht aber noch besser

 

 

Micro-Mesh – Detail Polishing/Sanding Belts

Diese Riemen werden in eine Art Stift eingespannt, welcher an der einen Seite eine Spitze Form für schwer zugängliche Bereiche besitzt, sowie eine halb runde Form am anderen Ende für die Innenseite von abgerundeten Teilen. Die spitze Seite bietet auch gerade Bereiche zum schleifen/polieren von ebenen Flächen. Ist ein Teil des Riemens aufgebraucht, dreht man diesen einfach etwas weiter zu einem unbenutzten Bereich. Leider sind die Riemen jedoch sehr schnell aufgebraucht und sollte man nur einen dieser Stifte besitzen ist der Wechsel der Körnungen etwas nervig.

Für Perfektionisten, muss man aber nicht unbedingt besitzen

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